„ZAR UND ZIMMERMANN“

Ein gelungener Opernbesuch unserer Bailliage

Table Maison / Operndîner, 11. Juli 2026: Schon um 15.30 Uhr trafen sich 24 Opernfans am Bühneneingang der Deutschen Oper Berlin in der Richard-Wagner-Straße, um vor der um 17.00 Uhr beginnenden Vorstellung einen Rundgang über die Bühne, den Orchestergraben, Werkstätten und die zweite Spielstätte, die „Tischlerei“ zu absolvieren. Geführt wurden wir charmant und höchst kompetent von Ulrike Sweetwood, der Geschäftsstellenleiterin des Fördervereins Deutsche Oper Berlin. Zuerst zeigte sie uns Bilder des 1912 an gleicher Stelle erbauten Deutschen Opernhauses mit seinem damals revolutionären Innenraum – ohne Logen – dafür mit bester Sicht von allen 2.300 Plätzen. Das war die Intention der Stadt Charlottenburg, die eine „Bürgeroper“ im Gegensatz zur „Hofoper“ Unter den Linden bauen wollte. Das Haus ist im Jahr 1943 weitgehend abgebrannt und wurde im Jahr 1961 als Deutsche Oper Berlin wieder eröffnet.


Nach einer Begrüßung durch den Chefdramaturgen Jörg Königsdorf konnten wir die großzügigen Foyers bei Crémant de Loire Brut und Fingerfood genießen.


„Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing, geboren in Berlin, gehörte früher zu den meist gespielten Opern in Deutschland, ist aber inzwischen ziemlich in Vergessenheit geraten. Jetzt hat der Berliner Regisseur Martin G. Berger Lortzings Oper mit modernisierten Texten in die Gegenwart geholt. Der erste Teil dieser Verwechselungskomödie blieb aber trotzdem für uns ziemlich unübersichtlich. Die flotte Musik entschädigte uns, und von dem Holzschuhtanz am Ende – als Stepp-Nummer – waren wir alle begeistert.

 

Da die Aufführung bereits vor 20.00 Uhr endete konnten wir den Abend bei einem gelungenen 3-Gang-Menü mit Weinbegleitung im Restaurant Deutsche Oper bei Martin Hattenbach ausklingen lassen.

Text & Fotos: Sabine Hauk – Vice-Argentier

Restaurant Deutsche Oper
Bismarckstraße 35
10627 Berlin (Charlottenburg)
030  34 38 46 70
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