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Bailliage: Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg und Vorpommern bilden gemeinsam das Land Mecklenburg-Vorpommern. So steht es in der Landesverfassung. Und weiter: Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist um des Menschen willen da. Da muss das Land dem Menschen natürlich etwas bieten. Und das tut es auch.

Traumhafte Ostseewelten wie die Steilküste in Ahrenshoop sehen wir, die Kreidefelsen auf Rügen oder die vielen Sandstrände, die versteckt hinter Kiefernwäldchen liegen, und auf denen schwarz geteerte Fischerboote sich in der Sonne aalen, davor das tiefblaue Meer. Kleinode, die zur Gründung des ersten deutschen Seebades in Heiligendamm angeregt haben.

Die stille, sehnsuchtsvolle Ruhe der Boddengewässer, wo sich das Rohr im Wind wiegt, zwischen dem Fischland-Darß und dem Festland wiederum inspirierte viele Künstler zur Gründung einer Kolonie, die bis heute zauberhafte Aquarelle, landschaftstypische Keramiken und ausgefallenen Schmuck hervorbringt. Malerische Fischerhäfen laden zum Verweilen ein. Warnemünde dagegen, Vorort von Rostock, ist weltoffen und vielfältig und lockt die meisten und größten Kreuzfahrtschiffe in Deutschland an, keck überragt vom Hotel Neptun. Von hier fahren haushohe Fähren nach Schweden, Dänemark, ins Baltikum und nebenan, am alten Strom verbreiten kleine Fischkutter und qualmende Räucheröfen Hafenidyll und selbst ein großer Strand fehlt nicht.

Als Weltkulturerbe präsentieren sich die Hansestädte Wismar und Stralsund, letztere mit dem größten deutschen Meeresmuseum, dazwischen die Doppelstadt Ribnitz-Damgarten mit dem deutschen Bernsteinmuseum, dem Gold der Ostsee. Im Hafen von Stralsund betrachten wir ehrfürchtig die Gorch Fock, eine alt gewordene Dame, gesunken, gehoben, gesegelt und nun - obschon fahruntüchtig – immer noch von beeindruckender Erscheinung.

Neu ist der Weg nach Rügen, dem größten deutschen Eiland, über die Rügenbrücke, die größte ihrer Art in Deutschland und mit ihrem Pylon das neue Wahrzeichen von Stralsund doch auch die Fähre bietet auf ihre beschauliche Art eine Passage als Minikreuzfahrt. Dabei kann man versonnen auf den Strelasund blicken währen oben in der Luft die Kormorane aus der nahe gelegenen Kolonie lauern um ihr Recht auf den Fisch dem Menschen abzutrotzen. Schnaufend kreuzt auf Rügen der rasende Roland, die alte Kleinbahn, unseren Weg und lädt uns ein zur Mitfahrt zur Granitz, dem höchsten Punkt des Landes, wo ein altes Jagdschloss uns einen Blick über ganz Rügen verschafft.

Fast mondän geht es zu in Binz während nur wenige Kilometer entfernt das längste Gebäude der Welt in Prora sich bisher allen Versuchen es zu entfernen erfolgreich widersetzt hat und den Betrachter ob seiner trotzigen, braunen Vergangenheit nachdenklich macht. Wir sehen Saßnitz mit seinem Fährhafen, den Königsstuhl mit seiner grandiosen Aussicht sowie das Kap Arkona mit seinen Leuchttürmen. Nur mit einer Personenfähre erreichbar ist die autofreie Insel Hiddensee, ein Paradies für Ruhesuchende.

Usedom mit seinen Kaiserbädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin lädt zu einem Promenadenspaziergang in eine vergangen geglaubte Welt ein: Phantasievoll abwechselnd bieten sich die teils stolzen, teils verträumten alten Villen in neuem Glanz dar und lassen und lassen die Jahre ihrer Vernachlässigung einfach vergessen.

Auf dem Festland warten versteckte, teils wunderschön und liebevoll restaurierte Guthäuser und Schlösser, oft an einem See gelegen, auf Besucher. Dörfer mit Kirchen aus der Zeit, als die Chaîne des Rôtisseurs gegründet wurde, eröffnen Einblicke in frühere Zeiten. Noch älter die Ivenacker Eichen, hohe, über 1200 Jahre alte, legendenumwobene Bäume könnten sicher viel berichten, wenn sie reden könnten. Doch sie rauschen nur im Wind und der Mensch ist von der urtümlichen Natur beeindruckt. Mitten im Land birgt die mecklenburgische Seenplatte den größten deutschen See, die Müritz. Der Schweriner See wiederum den schönsten deutschen Regierungssitz, das Schweriner Schloss, auch das Neuschwanstein des Nordens genannt. Unendliche Felder bezaubern im Frühling den Wanderer mit dem Gelb der Rapsfelder; dazwischen weiden auf satt grünen Feldern die Rinder im Freien um später den Gourmet mit bestem Fleisch zu verwöhnen. Essbare Landschaften bringen ausgefallene Kräuter auf den Salatteller, mit bunten Blüten wie ein Blumenstrauß garniert, dazu kalt gepresstes Rapsöl.

Es gäbe vieles noch zu nennen, doch das kann hier nicht sein.

Und überall bieten gastliche Stätten, von der urigen Fischerkneipe über gutbürgerliche bis hin zu modernen Häusern, von einfach bis luxuriös, ihre Dienste an. Das alles ist für den Menschen da, der den Weg nach Meck-Pomm, wie man hier sagt, findet.

Die Landesfarben sind blau, weiß, gelb und rot.

 

 

Regionaler Rat

 

Erhard K.W. Kulosa
Erhard K.W. Kulosa
Bailli

Grunewaldstraße 8 a
13597 Berlin

Telefon: 030 85 71 10 21
[email protected]
 

 

Hartmut Wolk
Hartmut Wolk
Vice Chancelier-Argentier

Am Bogen 4
18184 Pastow

Telefon: 038204 14 74 5
[email protected]

 

 

Astrid Kulosa
Astrid Kulosa
Vice Chargé(e) de Presse

Grunewaldstraße 8 a
13597 Berlin

Telefon: 030 85 71 10 21
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